Ajuntament de Santa Margalida

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DIE SPRACHE IN SANTA MARGALIDA

1) Phonetik

a) Die Erhaltung der Aussprache des neutralen Vokals [ə] (*) bei den Demonstrativpronomen - aqueix/aqueixs [aqüeis]-. Verbreitet unter der älteren Bevölkerung nimmt dies bei den jüngeren Menschen mit der Einschulung und dem Einfluss von außen immer mehr ab. (*) Der neutrale Vokal: derjenige, den wir auf Mallorca sprechen, außer in Alaró, Binissalem und Lloseta. Wir verwenden ihn bei Worten wie pera, res oder vera.

b) Wie viele andere Dörfer der Region (Petra, Artà, Maria, Llubí), die geschlossene Aussprache des unbetonten /o/ gefolgt von einem betonten i (cosí-cusí-; molí, -mulí-, t'ho diré -t'hu diré-) oder einem betonten u (romput-rumput-; poruc-puruc-; tot d'una -tut d'una -).

c) Die Aussprache des neutralen Vokals am Ende eines Wortes, die von Bruder Alcover beschrieben wurde, ist dem geschlossenen e im Kastillischen sehr ähnlich (Margalida-Margalide-; Antònia-Antonie-). Weit verbreitet bei der älteren Bevölkerung, verschwindet dieses Merkmal bei den Jüngeren mit der Einschulung und dem Einfluss von außen.

d) Die Tendenz unter der älteren Bevölkerung, die aber immer weniger zu beobachten ist, das betonte e und o bei Wörtern aus dem Kastillischen (wie bei poema e idioma) wie ein offenes e oder o zu sprechen (**), statt die Vokale geschlossen zu sprechen (**). Also würde man po[è]ma und idi[ò]ma sagen. Auch wenn es sich um ein Phänomen handelt, das in ein paar Jahren verschwunden sein wird, wird das Substantiv problema immer noch mit offenem e gesprochen (probl[è]ma).

(**) offenes e: wie bei cor und por.
geschlossenes e: wie bei fer und bei té.
offenes o: wie bei cor und por.
geschlossenes o: wie bei botó und bei petitó.

2) Die Syntax

a) Die Verwendung des Artikels -es-, oder der femininen Form –sa- zusammen mit einem Personennamen oder Spitznamen findet man häufig im familiären oder humoristischen Kontext , besonders zur Differenzierung innerhalb eines Personenkreises (zum Beispiel: això ha estat sa Margalida!).

b) Die Umkehr der Reihenfolge der Demonstrativpronomen: ese (aquëix/aquëixs %[aquëis]), zur Beschreibung in der Nähe, aquel (aquël(l)/ aquël(l) s); este (aquëst/ aquësts) im figurativen oder pejorativen Zusammenhang.

c) Der Gebrauch von què als Interjektion am Ende einer Rede zur Bestätigung. (això és un doiarro, què?; amb aqueix entrenador no farem res, què?).

3) Morphologie

a) Beibehaltung des alten katalanischen Plurals beim ersten Grad des Demonstrativpronomens (ese: aqueixs-aqueis) und in bestimmten Fällen als zusammengesetzte Form (aqueixs mateixs-aqueis mateis) oder das Substantiv feix (feixs-feis).

b) verschiedene Möglichkeiten bei der Morphologie des Verbs, abhängig vom Alter und der sozialen Herkunft:
I) Plural der 2. Person der inchoativen Verben (parteixs [parteis]/parteixes; repeteixs [repeteis]/repeteixes; pateixs [pateis]/pateixes).
II) Subjuntivo Präsens bei Verben wie haber, ir, decir, partir, beber, creer oder hacer (faça/faci/fai; faces/facis/fais; faça/faci/fai...).
III) Subjuntivo Imperfekt der ersten Konjugation ( wie anàs/anés; anasses/ anassis/anessis; anàs/ anés; anàssem/anàssim/anéssim ; anàsseu/anàssiu/anéssiu, anassen/anassin/anessin).
(Diese Innovation, auch wenn sie mit dem westlichen Katalanisch des Festlandes koinzidiert, ist nicht auf den Einfluss der Standardsprache zurückzuführen, sondern auf den Einfluss des selben Prozesses, der bei jener Sprache vom Imperfekt der 2. Konjugation ausgeht: cregués, anés, fes, vengués).
IV) Andere: faç (traditionell)/faig (modern); haguera (traditionell)/ hagués (modern).

4) Der Wortschatz

a) Ein großer Teil von Archaismen ist in anderen Dörfern verschwunden und in Santa Margalida noch erhalten, vor allem bei älteren Leuten: cura -vorsichtig sein-; despesa –etwas auf Kosten eines anderen machen-; pertocar, positura, terme oder termini

b) Eigene, in anderen Gegenden nicht dokumentierte Worte:
I) betzofiada –Steigerung von Betzef -;
II) berul –nicht schlaue Person-;
III) bosquet, --sozial schwache Person --;
IV) bosquetada -von bosquets-;
V) bruf -Erfrischung-;
VI) carrerassa -Weg-;
VII) fondo –Küstenzone mit Zufluss eine Flusses-;
VIII) raga-tala, Zerstörung von Vegetation--.

c) Wörter, die nur in einigen nahe gelegenen Dörfern vorkommen: pitxos -Erbsen- und nius -Vögel-.

d) Sprichworte und Sätze: Bezug auf Personen oder Orte des Dorfes, die sich in Sprichworten wiederfinden: " tenir cap de Calafat " –sehr intelligent sein-; " ésser a sa Figuera " –im Sterben liegen-; " pensar-se ser en Cocou, que rompia ses camies " –angeberische Person-).

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